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Prometheus – Dunkle Zeichen (Originaltitel: Prometheus) ist ein Film aus dem Jahr 2012.

Der Film setzt zeitlich vor Scotts 1979 erschienenem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt an: Ende des 21. Jahrhunderts geht eine Forschungsgruppe mit dem Raumschiff „Prometheus“ Hinweisen auf außerirdische Ursprünge des menschlichen Lebens nach.

HandlungBearbeiten

Zu Beginn steht ein menschenähnliches Wesen an einem Wasserfall in einer urzeitlichen Landschaft. Nachdem es eine Flüssigkeit aus einer Ampulle getrunken hat, stirbt es und fällt in die Fluten, wo sich sein Körper in seine Bestandteile auflöst. Aus seinen Überresten bildet sich im Wasser neue DNS. Im Jahr 2089 findet das Archäologenpaar Elizabeth Shaw und Charlie Holloway in einer Höhle auf der Insel Skye steinzeitliche Wandmalereien, die fremde Wesen und eine Sternenformation zeigen. Shaw deutet die Szene als eine Einladung von Außerirdischen. Diese von ihr „Konstrukteure“ (der Menschen) genannten Wesen wünschen sich, so ihre Vermutung, von ihren Geschöpfen auf ihrem Heimatplaneten besucht zu werden. Dieser wird als der Mond LV-223 im 40 Lichtjahre entfernten Sonnensystem Zeta Retculi ausgemacht.[[|[3]]]

Mit einer vom Tycoon Peter Weyland finanzierten Mission ist später das Raumschiff „Prometheus“ auf dem Weg zu LV-223 und hat nach zwei Jahren das Ziel fast erreicht. Die Besatzung wacht aus einem Kälteschlaf auf, und Weyland begrüßt sie mit einer holographischen Botschaft und dem Hinweis, dass er wohl bereits gestorben sei, wenn sie seine Videobotschaft sähen. Außerdem stellt sich Meredith Vickers vor, die im Auftrag der Weyland Corporation die Expedition leitet.

Die „Prometheus“ landet in einem Tal. Außerirdisches Leben ist jedoch entgegen der Hoffnung der Forscher vorerst nicht aufzufinden. Ein Forscherteam rund um Shaw und Holloway erkundet ein bergähnliches Gebilde. Der Androide David, der während des Fluges indogermanische Sprachen erlernt hat, entdeckt Hinweise darauf, dass die Bewohner des verlassenen Planeten vor etwas Unbekanntem geflohen sind.

Die Forscher entdecken außerdem einen Leichnam ohne Kopf vor einem Tor. Während Shaw und ein weiterer Wissenschaftler mit Hilfe der Radiokarbonmethode versuchen, das Alter des Toten zu bestimmen, öffnet David gegen Shaws Befehl das Tor. Auf der anderen Seite entdecken sie den abgetrennten Kopf des Astronauten sowie die riesige Skulptur eines menschlichen Antlitzes, das von urnenartigen Behältern umringt ist. Sie übersehen jedoch kleine Würmer auf dem Boden des Raumes. Wegen eines aufziehenden Sturms fordert Janek, der Kapitän der Prometheus, den Erkundungstrupp zur Rückkehr auf. Das Forscherpaar birgt den abgetrennten Kopf, ehe es im letzten Moment das Raumschiff erreicht. Die Forscher Milburn und Fifield, die aus Angst bereits im Vorfeld das Tunnelsystem verlassen wollten, verirren sich und müssen sich aufgrund des Sturmes über Nacht dort aufhalten.

Im Labor der Prometheus entpuppt sich der vermeintliche Schädel als Helm. Der darin befindliche Kopf des Konstrukteurs ist überraschend gut erhalten, doch zerplatzt er bei dem Versuch, ihn neurologisch zu stimulieren. Eine Analyse ergibt, dass die DNS des Wesens teils mit der menschlichen übereinstimmt.

David öffnet unbeobachtet eine an Bord geschmuggelte Urne und entdeckt darin Ampullen mit einer Flüssigkeit. Er verabreicht Holloway heimlich einen Tropfen aus einer der Ampullen. Derweil protokolliert Shaw die Ergebnisse des Tages. Sie ist der Meinung, dass es in der Basis der Konstrukteure zum Ausbruch einer Seuche gekommen ist, der diese zum Opfer gefallen seien. Später schlafen sie und Holloway miteinander.

Milburn und Fifield irren währenddessen durch das Tunnelsystem und entdecken die Überreste weiterer toter Außerirdischer. Sie gelangen zurück in den Raum mit den Urnen, aus denen nun eine schwarze Flüssigkeit austritt. Diese hat die winzigen Würmer in kürzester Zeit mutieren und wachsen lassen. Eines der Wesen greift Milburn an und tötet ihn. Bei dem Versuch, ihm zu helfen, wird Fifield ebenfalls getötet.

Am nächsten Morgen führt Janek einen Suchtrupp zu dem Tunnelsystem. David entdeckt eine Art Kommandoraum und findet eine Kältekammer mit einem lebenden, jedoch schlafenden Außerirdischen. Der Suchtrupp hat in der Zwischenzeit Milburns Leiche gefunden, Fifield ist verschwunden. Bei Holloway treten durch das von David verabreichte Serum erste Symptome einer Krankheit auf. Der Suchtrupp kehrt eilig zur „Prometheus“ zurück. Dort verweigert die mit einem Flammenwerfer bewaffnete Vickers dem bereits von starken körperlichen Veränderungen gezeichneten Holloway den Zutritt. Holloway begreift, dass es keine Hoffnung mehr für ihn gibt, und lässt sich von Vickers töten.

Shaw erfährt nach einem Körperscan von David, dass sie angeblich im vierten Monat schwanger ist. Tatsächlich wächst in ihr weniger als einen Tag, nachdem sie mit Holloway geschlafen hat, bereits ein Fetus heran. David verweigert ihr die verlangte Abtreibung. Unter Schmerzen nimmt sie daher mit Hilfe eines Operationsroboters eigenständig einen Kaiserschnitt vor, entfernt die unbekannte Lebensform aus ihrem Leib und betäubt sie. Währenddessen taucht der mutierte Fifield an der Ladeluke der „Prometheus“ auf und tötet die meisten Besatzungsmitglieder. Erst Janek und sein Kopilot können Fifield überwältigen und ihn verbrennen.

Shaw stößt auf David und Peter Weyland. Von der Mehrheit der Besatzung unbemerkt hat dieser die Reise mit angetreten; er ist es, der dem Androiden David die Befehle erteilt. Meredith Vickers entpuppt sich als seine Tochter. Weyland ist dem Tode nah und hofft auf Rettung durch die Konstrukteure. Er ordnet eine weitere Exkursion zu dem Bauwerk an.

Im Rahmen weiterer Untersuchungen stellt die Besatzung fest, dass sich im Innern des Kuppelgebäudes ein ringförmiges Raumschiff verbirgt. Im Kommandoraum angekommen glaubt David, dass die Konstrukteure gerade im Begriff waren zu starten, um alles Leben auf der Erde wieder zu zerstören, aber ihr Start durch eine Katastrophe vereitelt wurde. Auf Weylands Befehl hin erweckt er den letzten Konstrukteur aus dem Kälteschlaf und spricht zu ihm. Der erwachte Konstrukteur aber beschädigt David und tötet Weyland und weitere Crewmitglieder, nur Shaw gelingt die Flucht. Der Konstrukteur leitet den Start des Raumschiffs ein, um seinen ursprünglichen Auftrag zu Ende zu bringen und die Menschheit zu vernichten.

Shaw drängt über Funk die restlichen Crewmitglieder an Bord des Raumschiffes dazu, mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Konstrukteur zur Erde starten kann. Der Kapitän Janek rammt das startende Raumschiff des Konstrukteurs mit der „Prometheus“, die dabei zerstört wird. Vickers setzt sich zuvor mit einer Rettungskapsel ab, wird dann aber vom abstürzenden Raumschiff des Konstrukteurs erdrückt. Shaw entdeckt, dass ihr „Fetus“ nicht nur überlebt hat, sondern zu beträchtlicher Größe herangewachsen ist. Sie erhält von David, der nur noch aus seinem funktionsfähigen Kopf besteht, die Warnung, dass der Konstrukteur ebenfalls den Absturz überlebt hat und sie sucht. Shaw lässt das krakenhafte Wesen auf den Konstrukteur los, das diesen überwältigt.

David berichtet Shaw, dass es noch weitere Raumschiffe der Konstrukteure unter den anderen Kuppeln gebe und er in der Lage sei, sie zu steuern. Die Rückkehr zur Erde wäre also möglich. Shaw birgt Davids Einzelteile aus dem Kommandoraum des abgestürzten Raumschiffs unter der Bedingung, nicht zurück zur Erde, sondern zum Heimatplaneten der Konstrukteure zu reisen. Sie möchte wissen, warum die Konstrukteure die Menschen erst erschufen und sie dann vernichten wollten. Sie setzt einen letzten Funkspruch ab und warnt davor, den Mond LV-223 aufzusuchen.

Nachdem Shaw und David den Mond verlassen haben, bricht aus dem Brustkorb des toten Konstrukteurs eine Kreatur hervor, die die Charakteristika der Monster aus den Alien-Filmen aufweist.Das Alien Vieh hieß Deacon.

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